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Der Vogelsteller, der Habicht und die Lerche Livre VI - Fable 15


Oft muss der Bösen Missetat
der unsern zur Entschuld'gung dienen.
Folg in der Welt dem guten Rat:
Willst du, dass andre dir wohl tun, tu wohl auch ihnen.

Vögel zu fangen war ein Mann bestrebt
mit einem Spiegel. Eine Lerche ward gelockt vom blanken Scheine;
gleich schießt ein Habicht, der darüber schwebt,
herab und stürzt sich auf die Kleine,
die fröhlich singt, obwohl ihr naht der Tod.
Vermieden hatte sie die trügerische Falle,
da vom Raubvogel sieht sie plötzlich sich bedroht,
schon fühlt sie seine tück'sche Kralle.
Indes der Habicht rupft das arme Vögelein
fängt er sich selber in des Netzes Maschen ein.
"Ach, Vogler, lass mich los!" hat bittend er gesprochen.
"Was tat ich je zuleide dir?"
Der Vogler sagt ihm drauf: "Und jenes kleine Tier,
hat es denn mehr an dir verbrochen?"

ancre





W. Aractingy 81 x 100 cm, Octobre 1994

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