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Das Wiesel im Kornspeicher Livre III - Fable 17


Ein Wieselweibchen, schlank und zart, das kroch
in einem Speicher durch ein enges Loch.
Von langer Krankheit just genesen,
ließ sie es sich hier wohl ergehn;
sie schmauste nur, was auserlesen
und gut und teuer ist gewesen –
der schöne Speck, der dabei flöten ging!
So wurde bald das muntre Ding
recht üppig und von feinstem Wesen.
Acht Tage drauf – sie saß beim Mahl soeben noch, -
da hört' sie ein Geräusch; sie will hinaus zum Loch,
allein sie kann nicht durch. Erst glaubt sie, aus Versehen
an einem falschen Loch zu sein;
doch sagt sie: "Nein, hier ist's! Ich kann es nicht verstehen,
vor fünf, sechs Tagen kam ich hier herein!"
Das hörte eine Ratte, die sich freute
und sprach: "Da war dein Wanst auch nicht so voll wie heute.v Wer mager kam, der soll auch mager bleiben.
Der Rat ward manchem schon gegeben, will ich meinen.
Doch möcht' ich den Vergleich nicht übertreiben
und ihre Lage nicht verwechseln mit der deinen.
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ancre





W. Aractingy 81 x 100 cm, Février 1993

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