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Die Hündin und ihre Freundin Livre II - Fable 7


Frau Hündin, nah dem Muttersegen
und ob der süßen Last in großer Wohnungsnot,
fleht eine Freundin an, die schließlich sich erbot,
die Hütte ihr zu leihn, die Last drin abzulegen.
Die gute Freundin kehrt nach ein'ger Zeit zurück;
die Hündin bittet sie um nur noch vierzehn Tage,
die Kleinen machten ihr grad mit dem Laufen Plage.
Die Bitte wird gewährt im Augenblick.
Auch diese Frist verstreicht; die Freundin kommt vom Lande –
ihr Haus und Bett erhält sie wieder nicht.
Die Hündin aber zeigt die Zähne ihr und spricht:
"Wir gehen, aber nur, wenn du hinaus
mich werfen kannst mit all den Meinen!"
Gar kräftig sind bereits die Kleinen.

Was du dem Schurken leihst, du musst gestehn,
so schnell wirst du's gewiss nicht wiedersehn,
kaum kriegst du's wieder mit Gewalt;
er wird sich erst verklagen lassen.
Gib einen Finger ihm, und bald
wird deine ganze Hand er fassen.

ancre





W. Aractingy 100 x 100 cm, Août 1994

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